Gewinner

Der Preis der Fachjury

Western

von Valeska Grisebach

Eine Gruppe von deutschen Bauarbeitern macht sich auf den Weg auf eine Auslandsbaustelle in der bulgarischen Provinz. Das fremde Land weckt Abenteuergefühle bei den Männern. Gleichzeitig werden sie mit ihren Vorurteilen und ihrem Misstrauen konfrontiert. Für zwei der Männer wird ein nahe gelegenes Dorf zur Bühne für einen Konkurrenzkampf um die Anerkennung und die Gunst des Dorfes.

Der Publikumspreis

Maikäfer, flieg!

von Mirjam Unger

Wien 1945: Das Pulverland des Krieges und die Zeit der russischen Besatzung, gesehen mit den vorurteilsfreien Augen der neunjährigen Christine. Sie weiß vom Frieden genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen. Ausgebombt und vollkommen mittellos kommt sie mit ihrer Familie in einer noblen Villa in Neuwaldegg unter. Jetzt haben sie Quartier, aber mehr nicht. Nach der Kapitulation deutscher Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten. Nur Christine nicht.

Der Preis des jungen Publikums

Maikäfer, flieg!

von Mirjam Unger

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Geleitwort

Dieses Jahr widmet das Filmfestival eine Hommage an einen Schauspieler, der zu den bemerkenswertesten deutschen Talenten gehört: Devid Striesow.

Nicht nur im Kino und im Fernsehen hat er sich einen Namen gemacht, auch auf der Bühne ist Striesow ein Star. Er passt in keine Schublade und ist mit allen Genres vertraut, von diversen Autorenfilmen der deutschen Nouvelle Vague (Christoph Hochhäusler, Christian Petzold, Hans-Christian Schmid), über beliebte Komödien, bis hin zu Genrefilmen. Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie ihn kennen, nicht nur auf der Leinwand, sondern sogar höchstpersönlich, und zwar im Rahmen unserer Retrospektive, die wir ihm dieses Jahr widmen! Sie können ihn u.a. anlässlich einer öffentlichen Gesprächsrunde treffen, um ihm beliebige Fragen über seinen künstlerischen Werdegang zu stellen. Es lohnt sich! Sein Name ist Ihnen vielleicht nicht bekannt, aber sein Gesicht – und vor allem sein Lächeln – haben Sie sicher schon einmal gesehen!

Der Wettbewerb fördert insbesondere deutschsprachige, junge Produktionen. Eine engagierte Generation, die sich mit den wichtigsten Fragen unserer heutigen Gesellschaft auseinandersetzt und das Ziel hat, ihre Sichtweise insbesondere anhand ihrer Filme zu vermitteln. Nicht zu übersehen ist die Thematik, die die Werke des diesjährigen Programmes miteinander verbindet: Das Verhältnis zum Fremden. Ob es sich nun um einen Migranten handelt, den wir Zuhause aufnehmen (ClUB EUROPA), erhoffte, jedoch gefürchtete, russische Soldaten (MAIKÄFER, FLIEG!) oder um Österreicher mit Migrationshintergrund, die vergnügt sämtliche Klischees auf den Kopf stellen (DIE MIGRANTIGEN).

Diese 13. Ausgabe befasst sich ebenso mit der Figur der Frau, dessen Verkörperungen Respekt und Bewunderung bewirken. Im Wettbewerb: Eine intelligente und entschlossene MARIJA, die einem unmittelbar ins Auge fällt. Unter den Filmen des Jahres laden wir Sie ein, die Welt der Philosophin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé kennenzulernen oder das Leben von Paula Becker, einer Malerin mit Pioniergeist. Entdecken Sie ebenso unseren Favoriten DIE GÖTTLICHE ORDNUNG, in dem es um den Kampf eifriger Verfechterinnen des Frauenwahlrechts in der Schweiz geht... die Schweizer Suffragetten der 70er!

Darüber hinaus, sorgen nicht nur die Filmfiguren für Aufsehen, sondern vor allem die in der Filmbranche tätigen Frauen: Schauspielerinnen, Regisseurinnen – dieses Jahr sind sogar 4 im Wettbewerb! – oder Produzentinnen, u.a. Maren Ade, die für den im Wettbewerb laufenden Film WESTERN gemeinsam mit Valeska Grisebach gearbeitet hat. Und dank Fatih Akin sehen wir zum ersten Mal Diane Kruger für eine deutsche Produktion vor der Kamera stehen. Das Ergebnis: der Preis für die beste Darstellerin in Cannes. Mit dem Film AUS DEM NICHTS ist der von allen ersehnte Fatih Akin zurück – verpassen Sie unsere Vorpremiere nicht!

Das Festival richtet sich an alle und ist für alle Altersgruppen geeignet, mit einer großen Auswahl an Filmen für die ganze Familie und sogar für die jüngsten Zuschauer. Sowohl in Hinblick auf die Schüler, als auch das ganze Publikum besteht das Ziel des Festivals darin den Reichtum und die Vielfalt der deutschsprachigen Produktionen zu präsentieren und durch das Kino Interesse für diese Kulturen zu wecken. 32 unabhängige Kinos im Elsass setzen sich 18 Tage lang dafür ein.

Wir bedanken uns bei den Kinos und auch bei Ihnen für Ihr Kommen!

Programmierung

ERÖFFNUNGSFILM
WILDE MAUS, JOSEF HADER

ABSCHLUSSFILM
DIE BÜCHSE DER PANDORA, GEORG WILHELM PABST

WETTBEWERB
CLUB EUROPA, FRANZISKA M. HOENISCH
MAIKÄFER, FLIEG!, MIRJAM UNGER
MARIJA, MICHAEL KOCH
DIE MIGRANTIGEN, ARMAN T. RIAHI
DIE TOCHTER, MASCHA SCHILINSKI
WESTERN, VALESKA GRISEBACH

FESTIVALEVENTS
AUS DEM NICHTS, FATIH AKIN
BEUYS, ANDRES VEIEL
MASTERCLASS MIT DEVID STRIESOW

FAVORIT
DIE GÖTTLICHE ORDNUNG, PETRA BIONDINA VOLPE

RETROSPEKTIVE: DEVID STRIESOW
LICHTER, HANS-CHRISTIAN SCHMID
DIE FÄLSCHER, STEFAN RUZOWITZKY
YELLA, CHRISTIAN PETZOLD
3, TOM TYKWER
TRANSPAPA, SARAH JUDITH METTKE
WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK., BURHAN QURBANI
ZEIT DER KANNIBALEN, JOHANNES NABER
ICH BIN DANN MAL WEG, JULIA VON HEINZ
KATHARINA LUTHER, JULIA VON HEINZ
TATORT

FILME DES JAHRES
EGON SCHIELE - TOD UND MÄDCHEN, DIETER BERNER
DER JUNGE KARL MARX, RAOUL PECK
LOU ANDREAS-SALOMÉ, CORDULA KABLITZ-POST
PAULA, CHRISTIAN SCHWOCHOW
SILENTIUM - VOM LEBEN IM KLOSTER, SOBO SWOBODNIK

JUGENDKINO
DIE HÄSCHENSCHULE - JAGD NACH DEM GOLDENEN EI, UTE VON MÜNCHOW-POHL
PETTERSSON UND FINDUS II - DAS SCHÖNSTE WEIHNACHTEN ÜBERHAUPT, ALI SAMADI AHADI
RICHARD DER STORCH, TOBIAS GENKEL & REZA MEMARI
AUF AUGENHÖHE, EVI GOLDBRUNNER & JOACHIM DOLLHOPF
NELLYS ABENTEUER, DOMINIK WESSELY
AMELIE RENNT, TOBIAS WIEMANN
DAS WUNDER VON BERN, SÖNKE WORTMANN
TSCHICK, FATIH AKIN

MITGLIEDER DER FACHJURY 2017
André Wilms - Schauspieler
Sarah Leonor - Regisseurin
Paul Thiltges - Produzent
Philippe Avril - Produzent
Claudia Rudolph-Hartmann - Festival manager, Global Screen

FESTIVALGÄSTE 2017
Devid Striesow - Schauspieler - EHRENGAST DES FESTIVALS
Valeska Grisebach - Regisseurin - WESTERN
Michael Koch - Regisseur - MARIJA
Mirjam Unger - Regisseurin - MAIKÄFER, FLIEG!
Mascha Schilinski - Regisseurin - DIE TOCHTER (abgesagt)
Arman T. Riahi - Regisseur - DIE MIGRANTIGEN
Franziska M. Hoenisch - Regisseurin - CLUB EUROPA

Gewinner

Der Preis der Fachjury

Unter dem Sand

von Martin Pieter Zandvliet

Dänemark 1945. Eine Gruppe deutscher Soldaten, kaum erwachsen, ist in dänischer Kriegsgefangenschaft und muss den Strand von Nazi-Minen säubern. Für sie ist der Krieg noch lange nicht vorbei.

Der Publikumspreis

Unter dem Sand

von Martin Pieter Zandvliet

Der Preis des jungen Publikums

Unter dem Sand

von Martin Pieter Zandvliet

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Geleitwort

Seit den Filmfestspielen von Cannes bricht die Begeisterung der Zuschauer und der Kritiker für Maren Ades neuesten Film nicht ab, und das aus gutem Grund. Die unkonventionelle und diskrete Regisseurin und Produzentin hat dem Publikum mit Toni Erdmann ein wahres Juwel beschert. Mit einem Schopf hochgesteckter blonder Haare mitten in einem Berg braunen Fells weckt das Filmplakat Neugier, aber erst am Ende einer ernüchterten Fabel über unsere kapitalistische Gesellschaft erhält es seine volle Bedeutung, so verbringt man zweieinhalb Stunden zwischen Zynismus und Lachsalven.

Dies ist zweifellos der deutsche Film des Jahres, doch das Programm von Augenblick, immer neu, vielfältig und anspruchsvoll, ist da, um Ihnen zu beweisen, dass der Weg in die Kinos sich auch für viele andere Filme lohnt.

Beim Durchblättern dieses Programms werden Sie vielleicht schmunzeln, wenn Sie die Vornamen in den Filmtiteln bemerken: Paula, Toni, Luca, Agnes, Aloys, Frantz, Jack… All diese Figuren, verkörpert von hervorragenden Schauspielern, werden Sie in ihren Bann ziehen: eine Malerin mit Pioniergeist; ein Schriftsteller, der die Welt um ihn manipuliert; ein charismatischer Serienkiller oder ein Detektiv, der aufgibt, um sich auf das(/die) Unbekannte einzulassen.

Im Rahmen von Vorführungen mit anschließender Diskussion laden wir Sie zum Gedankenaustausch mit Regisseuren, Journalisten oder Geschichtswissenschaftlern ein, unter anderem, mit dem im Elsass koproduzierten Dokumentarfilm Democracy, zum Thema Europa und seinem Gesetzgebungsprozess. Eine weitere Neuheit: Luxemburg kehrt in das Festivalprogramm zurück und das mit seinem größten nationalen Erfolg, Eine neue Zeit.

Mit der Retrospektive führen wir unsere Erkundung des DDR-Kinos fort! Dieses Mal ist nicht mehr von Zensur die Rede, sondern von dem legendären Liebespaar Paul und Paula sowie von weiteren Perlen großer Regisseure des deutschen Kinos.

Sechs Filme aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Dänemark nehmen am Wettbewerb teil. Ihre Regisseure und Schauspieler werden die Region durchreisen, um die Zuschauer zu treffen und ihre Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Wie jedes Jahr lädt das Festival die Zuschauer ein, ihren Favoriten zu wählen und diesen, wie die Fachjury, mit einem Preis auszuzeichnen, dem Preis des Publikums.

18 Tage lang wird das Festival in den unabhängigen elsässischen Kinos in vollem Gange sein und heißt Sie alle willkommen. Allen Zuschauern und Zuschauerinnen ein herzliches Dankeschön und ein schönes Festival!

Programmierung

ERÖFFNUNGSFILM
PAULA, CHRISTIAN SCHWOCHOW

ABSCHLUSSFILM
KINOKONZERT: MURNAUS SONNENAUFGANG: LIED VON ZWEI MENSCHEN, BEGLEITET VON DER PERKUSSIONSGRUPPE BAKA TRIO

WETTBEWERB
AGNES, JOHANNES SCHMID
ALOYS, TOBIAS NÖLLE
CHUCKS, GERHARD ERTL ET SABINE HIEBLER
JACK, ELISABETH SCHARANG
LUCA TANZT LEISE, PHILIPP EICHHOLTZ
UNTER DEM SAND, MARTIN PIETER ZANDVLIET

EREIGNISSE
MACHEN WIR'S KURZ
ICH UND KAMINSKI, WOLFGANG BECKER
ÜBERRASCHUNGSFILM

FAVORITEN
EINE NEUE ZEIT, CHRISTOPHE WAGNER
DEMOCRACY, DAVID BERNET
GRÜSSE AUS FUKUSHIMA, DORIS DÖRRIE
HEIMATLAND, LISA BLATTER, GREGOR FREI, JAN GASSMANN, BENNY JABERG, CARMEN JAQUIER, MICHAEL KRUMMENACHER, JONAS MEIER, TOBIAS NÖLLE, LIONEL RUPP, MIKE SCHEIWILLER

FOCUS MAREN ADE
DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN
ALLE ANDEREN
TONI ERDMANN

RETROSPEKTIVE: 70 JAHRE DEFA!
KARBID UND SAUERAMPFER, FRANK BEYER
FÜNF PATRONENHÜLSEN, FRANK BEYER
COMING OUT, HEINER CAROW
DIE FRAU UND DER FREMDE, RAINER SIMON
ICH WAR NEUNZEHN, KONRAD WOLF
DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA, HEINER CAROW

UNBEDINGT ANSCHAUEN
FRANTZ, FRANÇOIS OZON
DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER, LARS KRAUME
VOR DER MORGENRÖTE, MARIA SCHRADER

JUGENDKINO
QUATSCH UND DIE NASENBÄRBANDE, VEIT HELMER
HEIDI, ALAIN GSPONER
HÖRDUR, EKREM ERGÜN
MOLLY MONSTER, TED SIEGER, MICHAEL EKBLAD, MATHHIAS BRUHN
OFFLINE - DAS LEBEN IST KEIN BONUSLEVEL, FLORIAN SCHNELL

RETTET RAFFI!, AREND AGTHE
ENTE GUT, MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS!, NORBERT LECHNER
WHO AM I - KEIN SYSTEM IST SICHER, BARAN BO ODAR

Gewinner

Der Preis der Fachjury

Superwelt

von Karl Markovics

Gabi Kovanda, Supermarktkassiererin, führt ein Leben zwischen Familie und Beruf, zwischen Einfamilienhaus und Nahversorgungsbetrieb. Eines Tages geschieht etwas, das ihr Leben mit einem Schlag verändert. Es ist nichts zu sehen, nichts zu hören, und doch trifft es Gabi wie ein Blitz aus heiterem Himmel - die Begegnung mit Gott.

Der Publikumspreis

Von jetzt an kein Zurück

von Christian Frosch

Deutschland, 1968. Ruby und Martin sind jung, sie wollen nur zusammen sein und ihre Träume leben. Sie sehen nur einen Ausweg aus der Strenge und der Verständnislosigkeit ihrer Familien: abhauen, nach Berlin. Der Plan misslingt und der Preis dafür ist hoch: Ruby landet in einem geschlossenen katholischen Heim, Martin wird von den Erziehern der Bewahranstalt Freistatt zur Arbeit ins Moor geschickt. Was sind sie bereit, für ihre Liebe auf sich zu nehmen?

Der Preis des jungen Publikums

Stereo

von Maximilian Erlenwein

Erik führt ein unauffälliges Leben zwischen seiner Motorradwerkstatt und seiner neuen Freundin Julia. In diese heile Welt dringt eines Tages der geheimnisvoller Unbekannte Henry ein, der sich wie ein Parasit in Eriks Geist einnistet und ihn mit seiner zynischen Art an den Rand der Verzweiflung bringt.

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Geleitwort

Der in einer Plansequenz von 2h20 mitten in Berlin gedrehte Thriller Victoria sorgte diesen Sommer für Aufsehen in der Fachpresse. Über seine technische und Künstlerische Brillanz hinaus zeugt er von der Vitalität des deutschen Films und seiner Fähigkeit, uns zu überraschen. Fast 15 deutsche, österreichische und Schweizer Produktionen kommen in diesem Jahr in die französischen Kinos, und dabei sind diese Filme nur eine Kostprobe des reichen deutschsprachigen Filmschaffens. Das Anliegen des Festivals Augenblick war es stets, Ihnen diese Vitalität vor Augen zu führen.

Von den erotischen Anfängen des österreichischen Films bis hin zu den neusten Hochschul-Kurzfilmen zeigen Ihnen die unabhängigen elsässischen Kinos über 30 Filme, ein Spiegel der Vielfalt der Genres, Themen und Formate der Filmkunst des deutschsprachigen Raums. Die Kinos laden Sie zur Diskussion, zum Austausch und zur Begegnung mit Regisseuren, Protagonisten oder Historikern ein: Sieben Gäste werden sich in der Region aufhalten, um Sie an ihrer Erfahrung teilhaben zu lassen.

Das Festival feiert den 25. Jahrestag der deutschen Vereinigung, indem es seine Retrospektive Werken widmet, die in den Filmstudios der DDR produziert worden sind. Unter dem Titel „Die Filmzensur im Osten“ werden selten gezeigte, bemerkenswerte Filme vorgestellt, die man 20 Jahre lang totgeschwiegen hatte und die beim Fall der Mauer wiederentdeckt wurden.

Machen Sie mit beim Wettbewerb, dem Dreh- und Angelpunkt des Festivals, und entdecken Sie die sechs Filme, die uns durch ihre Originalität überzeugt haben. Nicht zu vergessen auch die erfrischenden Filme der Sektion „Jugend“. Als Neuheit stellen wir in der Sektion „Favoriten“ drei Filme vor, die jeder auf seine Weisen das Thema Freiheit behandeln.

Unter „Unbedingt anschauen“ finden Sie die neuen Filme des Jahres, die man nicht verpassen sollte. Dabei begegnen Ihnen neue Talente, aber auch gute alte Bekannte aus früheren Festivaljahren wie Ulrich Seidl oder Christoph Hochhäusler.

Vielen Dank also, dass Sie wieder dabei sind: ob neugieriger Zuschauer, Jurymitglied, engagierter Pädagoge oder überzeugter Cineast – es ist Ihre Neugierde, von den Augenblick lebt.

Programmierung

Eröffnungsfilm
DER VAMPIR AUF DER COUCH, David Ruehm

Abschlussfilm
Kinokonzert: BERLIN - SINFONIE EINER GROSSSTADT

Wettbewerb
DRIFTEN, Karim Patwa
STEREO, Maximilian Erlenwein
SUPERWELT, Karl Markovics
ALS WIR TRÄUMTEN, Andreas Dresen
VON JETZT AN KEIN ZURÜCK, Christian Frosch
WIR MONSTER, Sebastian Ko

Favoriten
BESTEFREUNDE, Jonas Grosch und Carlos Val
FREISTATT, Marc Brummund
AKTE GRÜNINGER, Alain Gsponer

Unbedingt anschauen

DIE LÜGEN DER SIEGER, Christoph Hochhäusler
THIS AIN'T CALIFORNIA, Marten Persiel
ELSER - ER HÄTTE DIE WELT VERÄNDERT, Oliver Hirschbiegel
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS, Giulio Ricciarelli
IM KELLER, Ulrich Seidl
EINE DEUTSCHE JUGEND, Jean-Gabriel Périot
VICTORIA, Sebastian Schipper

Retrospektive : Die Filmzensur im Osten
BERLIN UM DIE ECKE, Gerhard Klein
JAHRGANG 45, Jürgen Böttcher
KARLA, Herrmann Zschoche
DAS KANNINCHEN BIN ICH, Kurt Maetzig
DENK BLOSS NICHT ICH HEULE, Frank Vogel
SPUR DER STEINE, Frank Beyer

Jugendkino
ABOUT A GIRL, Mark Monheim
DER KLEINE RABE SOCKE 2 - DAS GROSSE RENNEN, Ute von Münchow-Pohl
GOOD BYE, LENIN!, Wolfgang Becker
DIE BIENE MAJA - DER KINOFILM, Alexs Stadermann
RICKY, NORMAL WAR GESTERN, Kai S. Pieck
RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN, Neele Leane Vollmar
FLUSSFAHRT MIT HUHN, Arend Agthe

Abend
DIE EROTISCHEN ANFÄNGE DER ÖSTERREICHISCHEN KINEMATOGRAFIE, Johann Schwarz

Gewinner

Der Preis der Fachjury

Amour fou

von Jessica Hausner

Berlin zur Zeit der Romantik. Der junge Dichter Heinrich möchte seinen Tod durch die Liebe überwinden. Vergeblich versucht er, seine Cousine Marie dafür zu gewinnen, gemeinsam dem Schicksal entgegenzutreten und selbstbestimmt in den Tod gehen. Niedergedrückt von deren Gefühllosigkeit, wendet er sich an die junge, todkranke Ehefrau eines Bekannten, die an seinem Ansinnen Gefallen zu finden scheint.

Der Publikumspreis

Neuland

von Anna Thommen

Der Afghane Ehsanullah ist vor dem Krieg in seinem Land in einem Schlauchboot nach Europa geflüchtet; die Albaner Nazljie und Ismail wurden nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater und dessen neuer Frau aufgenommen. Mit anderen Flüchtlingen aus aller Welt sind sie in einer Integrationsklasse für junge Immigranten, die über das schulpflichtige Alter schon hinaus sind. Unter der Betreuung von Herrn Zingg sollen sie in zwei Jahren Sprache und Kultur ihres Aufnahmelands erlernen und hoffen auf eine Zukunft dort.

Der Preis des jungen Publikums

Anderswo

von Ester Amrami

Die Israelin Noa studiert in Berlin. Als der Entwurf ihrer Abschlussarbeit abgelehnt wird, fühlt sie sich unverstanden und desorientiert und beschließt, nach Israel zurückzukehren, um mit sich ins Reine zu kommen. Ihr deutscher Freund Jörg reist ihr nach. Zwei von der jungen Frau sorgsam getrennt gehaltene Welten prallen aufeinander. Sie muss sich entscheiden, in welcher sie leben will.

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Geleitwort

Einzigartig aufgrund seines geografischen Ansatzes hat sich das Festival in zehn Jahren zu einem maßgeblichen kulturellen Ereignis entwickelt, wenn es um das deutschsprachige Kino geht. Diese 10. Ausgabe bietet uns die Gelegenheit zu einem Rückblick auf die geleiteste Arbeit.
Im Frühjahr 2004 gründete eine Handvoll Kinobetreiber auf Anregung der Région Alsace das Festival Augenblick. Die allererste Ausgabe, über 15 Kinos verstreut, legte den Schwerpunkt auf die Erneuerung des deutschen Kinos und beleuchtete zugleich seine Geschichte anhand von Retrospektiven bahnbrechender Regisseure. Ein Jahrzehnt später bilden 34 Kinos in 31 Kommunen das Netz des Festivals des deutschsprachigen Films. Dieses Bemühen um territoriale Verknüpfung lag uns immer am Herzen, so dass Augenblick heute fest im Elsass verwurzelt ist.

Eine anspruchsvolle Programmgestaltung, mutige und unangepasste künstlerische Entscheidungen, die Einladung renommierter Künstler (Ulrich Seidl, Christoph Hochhäusler, Thomas Arslan, Tomi Ungerer), eine intensive Arbeit in und mit den Schulen machen das Festival zu einem Ereignis, auf das unsere Mitglieder, unsere Partner aus Institutionen und Kultur und unser Publikum warten. Diese Treue hat uns beflügelt und unseren Ehrgeiz noch weiter angespornt.
Zu Feier seines 10. Geburtstags glänzt das Festival mit vielen Highlights: ein Sauerkrautwesternabend, ein Blindtest deutschsprachiger Film, ein Kinokonzert, Vorpremieren, ein hochkarätiger Wettbewerb und ein Wettbewerb um die beste Filmkritik mit einer Reise zur Berlinale 2015 als Gewinn!

Als wir mit den Überlegungen für diese 10. Jubiläumsausgabe begannen, kam ein verrücktes Projekt auf den Tisch: das Werk von Werner Herzig ins Programm zu nehmen und den Cineasten nach Straßburg einzuladen. Im Laufe der Treffen einer Gruppe von Filmnarren und der von ihnen geführten Verhandlungen ist das Unvorstellbare Realität geworden. Werner Herzog erweist uns die Ehre seiner Anwesenheit im Rahmen der Gesamtretrospektive, die wir ihm in Zusammenarbeit mit den Cinémas Star, Vidéos Les Beaux Jours und der Universität Straßburg widmen.

Kommen Sie also zahlreich, um mit uns diesen Geburtstag zu feiern, und vergessen Sie nicht: Es gibt immer ein Kino in ihrer Nähe, das bei Augenblick mitmacht!

Programmierung

Eröffnungsfilm
Das finstere Tal / Andreas Prochaska

Abschlussfilm
Lotte Reinigers Märchen und Fabeln / Lotte Reiniger

Ereignisse
In Sarmatien / Volker Koepp
Das grosse Museum / Johannes Holzhausen
Der Schatz im Silbersee / Harald Reini
Eltern / Robert Thalheim

Wettbewerb
Amour fou, Jessica Hausner
Staudamm / Thomas Sieben
Love Steaks / Jakob Lass
Lovely Louise / Bettina Oberli
Neuland / Anna Thommen
Anderswo / Ester Amrami

Im Kino
Kreuzweg / Dietrich Brüggemann
Zwei leben / Georg Maas
Westen / Christian Schwochow

Jugendkino
Weil ich schöner bin / Frieder Schlaich
Aschenbrödel und der gestiefelte Kater / Torsten Künstler
Der ganz grosse Traum / Sebastian Grobler
Pettersson und Findus, kleiner Quälgeist, grosse Freundschaft / Ali Samadi Ahadi
Lippels Traum / Lars Büchel
Markus Dietrich
Tom und Hacke / Norbert Lechner

Retrospektive
Auswahl von deutschsprachigen Filmen, die vom Festival Augenblick im Rahmen von der vollständigen Werner-Herzog-Retrospektive programmiert wurden.

Lebenszeichen
Auch Zwerge haben klein angefangen
Jeder für sich und Gott gegen alle
Die Große Ekstase des Bildschnitzers Steiner
La Soufriere, Warten auf eine unausweichliche Katastrophe
Gasherbrum - Der leuchtende Berg
Stroszek
Woyzeck
Nosferatu - Phantom der Nacht
Fitzcarraldo

Geleitwort

Das Geleitwort für diese 9. Ausgabe von „Augenblick“ zu schreiben ist ein großes Vergnügen. In diesen Zeiten der Krise und der Haushaltskürzungen ist es an sich schon eine gute Nachricht, wieder einen Geburtstag feiern zu können.
Ein Geleitwort schreiben ist aber auch aufregend und macht zugleich ungeduldig. Beim Blättern im Programm sehen Sie, welche Filme wir für das Festival ausgewählt haben. Unter den vielen Vorschlägen haben uns diese Filme besonders begeistert, und um sie haben wir uns bemüht, um sie in unseren Kinos zeigen zu können. Überzeugt davon, dass der Publikumsgeschmack hier wie dort der gleiche ist, haben wir uns für Themen- und Genrevielfalt entschieden, um die Bandbreite der deutschsprachigen Filmproduktion zu zeigen. Dokumentarfilme, Komödien, Familienchroniken, historische Filme, Abenteuerfilme, Animationsfilme – die gebotene Auswahl umfasst das gesamte Spektrum der Filmkunst.
Wir nehmen den Vorsitz Österreichs im Ministerkomitee des Europarats zum Anlass dafür, einige österreichische Regisseure herauszustellen. Und trotzdem werden Sie keinen Film von Michael Haneke zu sehen bekommen. So wie uns manchmal ein großer Baum den Blick auf den ganzen Wald verstellt, verdecken die breiten Schultern dieses zweimal in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Österreichers, ganz gegen seine Absicht, eine Vielzahl guter Regisseure. Wir sind auf Entdeckungsreise gegangen, ohne dass wir damit allerdings unbekannte Talente aufgespürt hätten: Ulrich Seidl, Barbara Albert und Rainer Frimmel sind in ihrem Land anerkannte Filmemacher. Wie zur Krönung unserer Bemühungen wird Ulrich Seidl uns mit seiner Anwesenheit beehren und sich dem Publikum in Colmar, Straßburg und Mülhausen stellen. Nutzen Sie diese Begegnungen, um einen großen Regisseur kennenzulernen, den ein Ruf voller Gegensätze begleitet: Voyeur, Misanthrop, Zyniker, Provokateur, Humanist – kommen Sie, um sich Ihre eigene Meinung zu bilden.
Schließlich bietet dieses Geleitwort die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass „Augenblick“ ein regionales Filmereignis ist, das dreißig unabhängige elsässische Kinos zusammenführt. Wanderkinovorführungen, Stadthallen, Dorf-, Vorort- oder Stadtkinos – es gibt immer ein Kino in Ihrer Nähe. Aus diesem Wunsch, im Elsass gemeinsam etwas zu unternehmen, ergibt sich eine einzigartige Herausforderung, der wir uns mit Ihrer Unterstützung durch den Besuch unserer Veranstaltung stellen können.
Auf ins Kino!

Programmierung

Eröffnungsfilm
Zum Geburtstag, Denis Dercourt

Abschlussfilm
Münchhausen, Josef von Baky

Ereignisse
Notturno, Fritz Lehner
Das Leben ist nichts für Feiglinge, André Erkau

Wettbewerb
Der Glanz des Tages, Tizza Covi und Rainer Frimmel
Zwei Mütter, Anne Zohra Berrached
Vergiss mein nicht, David Sieveking
Talea, Katharina Mückstein
Drei Brüder à la carte, Silvia Häselbarth
Die Lebenden, Barbara Albert

Im Kino
Der Letzte der Ungerechten, Claude Lanzmann
Gold, Thomas Arslan
Gnade, Matthias Glasner
Die andere Heimat, Chronik einer Sehnsucht, Edgar Reitz

Jugendkino
Ein Tick anders, Andi Rogenhagen
Das Pferd auf dem Balkon, Hüseyin Tabak
Clara und das Geheimnis der Bären, Tobias Ineichen
Das Fliegende Klassenzimmer, Kurt Hoffmann
Kriegerin, David Wnendt
Der Mondmann, Stephan Schesch
Lore, Cate Shortland
Das Haus der Krokodile, Cyrill Boss, Philipp Stennert
Der kleine Rabe Socke, Ute von Münchow-Pohl

Hommage für Ulrich Seidl
Paradies : Liebe
Paradies : Glaube
Paradies : Hoffnung
Mit verlust ist zu rechnen
Tierische Liebe
Hundstage
Import Export

Gewinner

Der Preis der Fachjury

DIE WAND

von Roman Julian Pösler

Une femme part en séjour avec un couple d’amis dans un chalet de montagne. Ces derniers se rendent dans la vallée, la laissant seule pour la soirée. Le lendemain, ne les voyant pas revenir, elle se met en marche vers le village et se heurte à l’inconcevable : un mur invisible l’isole du reste du monde.

Der Publikumspreis

Kaddisch für einen Freund

von Leo Khasin

Ali et sa famille ont grandi dans un camp de réfugiés palestiniens. Après avoir fui le Liban, ils s’installent dans le quartier du Kreuzberg à Berlin. Mis au défi par la bande de la cité, Ali saccage l’appartement de son voisin Alexander, un vétéran russe juif de la Seconde Guerre mondiale. Ce dernier le surprend et le dénonce à la police. Craignant la fureur de son mari, la mère d’Ali propose à Alexander les services de son fils pour refaire à neuf l’appartement. Contraint, Ali a tout son été pour réparer sa faute et découvrir son voisin juif…

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Geleitwort

Eine siegreiche Mannschaft soll man nicht auswechseln!
Nach dem Erfolg des Festivals 2011 hat sich das Programmteam von Alsace Cinémas schon im Januar wieder zusammengefunden, um die diesjähriges Ausgabe für Sie vorzubereiten.

Wir möchten Sie mit dem Wettbewerb überraschen, Ihnen im Rahmen der den Literaturverfilmung gewidmeten Retrospektive große Klassiker bieten, Sie bei den Begegnungsabenden mit Filmteams zu Wort kommen lassen und mit der Vorführung von Filmen für die Jüngsten unter uns ein möglichst breites Publikum erreichen.

Ein Scheinwerfer wird auf die Filmproduktion der Schweiz gerichtet sein, um Ihnen zu zeigen, dass nicht alle Schweizer Geschichten inmitten der Berge auf abgelegenen Bauernhöfen spielen… Um mit diesem Klischee aufzuräumen, haben wir in Partnerschaft mit Swiss Films 5 lange Spielfilme und eine Reihe von Kurzfilmen ins Programm aufgenommen, welche die Vielfalt des Schweizer Kinos und die Energie der Neuen Generation von Filmemachern wiederspiegeln, die – wie mancher tief in den Tälern Eingeschlossenen – ihr Verlangen nach neuen Orten und Bildern Herausschreien…

Insgesamt bieten wir Ihnen über 30 Filme an, die Sie in Ihrem nächstgelegenen Kino anschauen können, beteiligen sich doch in diesem Jahr fast sämtliche elsässischen Kinos am Festival. Möglich wird dieser Kraftakt – eine solche Veranstaltung an 30 verschiedenen Orten während 18 Tagen stattfinden zu lassen – vor allem durch das Engagement der Kinobetreiber. Sie gehören alle dem Netzwerk unabhängiger Kinos Alsace Cinémas an. Ihr Einsatz für kulturelle Vielfalt und für die Entdeckung unbekannter Filmwerke erreicht seinen Höhepunkt während des Festivals Augenblick.

Wenn auch Sie das Kino lieben, die deutsche Sprache oder beides, seien Sie Herzlich eingeladen!

Programmierung

Eröffnung
Transpapa, Sarah Judith Mettke

Abschluss
Höhenfeuer, Fredi M. Murer

Wettbewerb
Silberwald, Christine Repond
Kaddisch für einen Freund, Leo Khasin
Mary & Johnny, Samuel Schwarz, Julian Grünthal
Die Wand, Julian Roman Pölsler
This ain't California, Marten Persiel
Tage, die bleiben, Pia Strietmann

Jugendkino
Almanya - Willkommen in Deutschland, Yasemin Samdereli
Emil und die Detektive, Gerhard Lamprecht
Lauras Stern und die Traummonster, Ute von Münchow-Pohl, Thilo Graf Rothkirch
Wintertochter, Johannes Schmid
Der Mondmann, Stephan Schesch
Hexe Lilli: Die Reise nach Mandolan, Harald Sicheritz

Retrospektive: Literaturverfilmungen
Der geteilte Himmel, Konrad Wolf
Fontane Effi Briest, Rainer Werner Fassbinder
Falsche Bewegung, Wim Wenders
Der Golem wie er in die Welt kam, Paul Wegener, Carl Boese
Lebenszeichen, Werner Herzog

Hommage für Christoph Hochhäusler : DREILEBEN
Etwas Besseres als den Tod, Christian Petzhold
Komm mir nicht nach, Dominik Graf
Eine Minute dunkel, Christoph Hochhäusler

Außerhlab des Wettbewerbs
Off beat, alles falsch, alles richtig, Jan Gasemann
Kinokonzert : Tabu, Murnau. Musik : Christine Ott
Westwind, Robert Thalheim
Der Verdingbub, Markus Imboden

Gewinner

Der Preis der Fachjury

Alle meine Väter

von Jan Raiber

Der Regisseur Jan Raiber möchte Kontakt zu seinem biologischen Vater aufnehmen und entschließt sich dabei, aus seiner Suche einen Dokumentarfilm zu machen, an dem seine Familie teil hat. Doch auf seiner umfangreichen Recherche wird er mit vielen Wendungen und Rückschläge konfrontiert und findest Dinge heraus, die er nie geahnt hätte.

Der Publikumspreis

Das Lied in mir

von Florian Cossen

Bein einem Zwischenstopp auf dem Flughafen Buenos Aires hört Maria ein argentinisches Schlaflied und glaubt dessen Worte wieder zu erkennen, obwohl es nicht ihre Sprache ist. Sie verpasst ihren Anschlussflug und beschließt, in Buenos Aires zu bleiben. Komischerweise fühlt sich Maria wie zu Hause... Als Maria ihren Vater befragt, entdeckt sie ihre Vergangenheit und die Geschichte eines Landes, das ihr bisher unbekannt war.

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Geleitwort

Ich liebe Kino!
Von dieser Aussage ließen wir uns ein ganzes Jahr lang leiten, um die 7. Ausgabe des Festivals „Augenblick“ zu organisieren. Nach regelmäßigen Sitzungen mit oft heftigen Diskussionen zeichneten sich drei große Achsen des Festivals ab: Filme in Wettbewerb, Filme außerhalb das Wettbewerbs und solche der Retrospektive.
Der Wettbewerb, das eigentliche Gründungselement des Festivals, bietet bisher in Frankreich noch nicht gesehene Filme an, die die Lebendigkeit und die Vielfalt des deutschen Kinos reflektieren. Fünf von sechs Filmen sind erste Spielfilme von Filmemacher/innen, von denen die meisten derselben Generation 1973-1980 angehören. Filme von Regisseuren wie Wolfgang Becker („Good Bye Lenin“) oder Florian Henckel von Donnersmarck (Das Leben der Anderen“) öffneten die Tür für neue Talente, die jetzt auf einen bereits gut vorbereiteten Markt gelangen.
Die Filme, die außerhalb des Wettbewerbs laufen, sind zum großen Teil in Frankreich unbekannte Filme; sie sind repräsentativ für die Mannigfaltigkeit der deutschen Filmproduktion.
Die Retrospektive „Pass für Amerika“ rekurriert auf die Karrieren herausragender deutscher und österreichischer Regisseure, die die Türen der Hollywood-Studios dank ihres Erfolgs im eigenen Land aufstießen und die damit Teil der amerikanischen Filmgeschichte wurden.
Wo aber – so werden Sie sich fragen – kann man dieses Festival besuchen?
Das können Sie vor allem in den Kinos Ihrer eigenen Region. 17 von 26 Kinos im Elsass haben entschieden, am Wettbewerb zu partizipieren. Diese vom Kollektiv getragene Entscheidung muss betont werden, denn sich mitten im November, wo Blockbusters und Arthouse-Filme in die Kinos kommen, wo ein Kinosaal, oft sogar der einzige Saal, mit deutschsprachigen, zumeist noch nie gesehenen Filmen zu beschäftigen, ist eine engagierte, wenn nicht sogar „radikale“ Wahl. Diese Wahl spiegelt die von Alsace Cinémas gesteckten Ziele: Ein Kino-Netz in der Region Elsass zu beleben, das Lust auf Deutsches Kino macht.
An mehr als 30 Veranstaltungsorten können Sie das Programm des Festivals „Augenblick“ sehen. Nehmen Sie diese einzigartige Möglichkeit wahr: Auf geht’s, ins Kino!

Programmierung

Eröffnungsfilm
Almanya - Willkommen in Deutschland, Yasemin Samdereli

Abschlussfilm
Welcome in Vienna, Axel Corti

Carte blanche au Goethe-Institut Nancy
Der letzte Angestellte, Alexander Adolph
So glücklich war ich noch nie, Alexander Adolph
Aus der Ferne, Thomas Arslan
Im Schatten, Thomas Arslan

Wettbewerb
Die Ausbildung, Dik Lütter
Das Lied in mir, Florian Cossen
Der Sandmann, Peter Luisi
Neukölln unlimited, Agostino Imondi und Dietmar Ratsch
Alle meine Väter, Jan Raiber
Über uns das All, Jan Schomburg

Jugendkino
Vorstadtkrokodile, Christian Ditter
Renn, wenn du kannst, Dietrich Brüggermann
Das Sand männchen, Jesper Moller und Sinem Sakagolu
Tanzträume - Jugendliche Tanzen "Kontakthof" von Pina Bausch, Anne Linsel, Rainer Hoffmann
Shahada, Burhan Qurbani
Oh, wie schön ist Panama, Martin Otevrel

Pass für Amerika
Faust, eine deutsche Volkssage, Friedrich Wilhelm Murnau
Menschen am Sonntag, Curt et Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer und Fred Zinnemann
Das Testament des FR. Mabuse, Fritz Lang
Der amerikanische Freund, Wim Wenders
Die unendliche Geschichte, Wolfgang Petersen

Außerhalb des Wettbewerbs
Der Räuber, Benjamin Heisenberg
Der Albaner, Johannes Naber
Der müde Tod, Fritz Lang

Gewinner

Der Preis der Fachjury

Novemberkind

von Christian Schwochow

Inga arbeitet als Bibliothekarin im ostdeutschen Örtchen Malchow. Zu ihren Großeltern und ihrer besten Freundin hat sie ein gutes Verhältnis. Eine Begegnung mit dem schweigsamen Robert aus Konstanz bringt Ingas friedliches Leben jedoch durcheinander: Der mysteriöse Literaturprofessor scheint Ingas Vergangenheit zu kennen. Durch ihn erfährt sie, dass ihre Mutter nicht in der Ostsee ertrank, sondern das Kind für ihre Flucht in den Westen im Stich ließ. Auf die gemeinsame Spurensuche begibt sich Robert allerdings nicht so uneigennützig wie Inga zunächst vermutet.

Der Publikumspreis

Novemberkind

von Christian Schwochow

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Programmierung

Eröffnungsfilm
Es kommt der Tag, Susanne Schneider

Abschlussfilm
Vampyr - Der Traum des Allan Grey, Carl Theodor Dreyer

Wettbewerb
Liebeslied, Anne Hoegh Krohn
Novemberkind, Christian Schwochow
Distanz, Thomas Sieben
Mitte Ende August, Sebastian Schipper
Der Fürsorger, Lutz Konermann
Ganz nah bei dir, Almut Getto

Jugendkino
Der Himmel über Berlin, Wim Wenders
Sergeant Pepper, Sandra Nettelbeck
Die Welle, Dennis Gansel
Auf der Anderen Seite, Fatih Akin
Whole train, Florian Gaag
Krabat, Marco Kreuzpaintner
Max Minsky und ich, Anna Justice
Hexe Lili, der Drache und das magische Buch, Stefan Ruzowitzky
Lissi und der wilde Kaiser, Michael Herbig

Filme des Jahres
Soul Kitchen, Fatih Akin
Das weisse Band, eine deutsche Kindergeschichte, Michael Haneke

Außerhalb des Wettbewerbs
Hinter Kaifeck, Esther Gronenborn
Tausend Ozeane, Luki Frieden
Wir sind schon mittendrin, Elmar Szücs
Das Vaterspiel, Michael Glawogger
Nacht vor Augen, Brigitte Bertele
Die Entdeckung der Currywurst, Ulla Wagner
Der rote punkt, Marie Miyayama

Auswahl Emily Atef
Gegen die Wand, Fatih Akin
Requiem, Hans-Christian Schmid
Die Unberührbare, Oskar Roelher

Ereignisse
Hans im Glück, Claudia Lehmann
Was du nicht siehst, Wolfgang Fischer
Jagdszenen aus Niederbayern, Peter Fleischmann

Gewinner

Der Publikumspreis

Das Fremde in mir

von Emily Atef

Rebecca und Julian erwarten ihr erstes gemeinsames Kind und freuen sich darüber sehr. Als Rebecca jedoch ihren Sohn, der in bester Gesundheit ist, gebärt, fangen die Probleme an. Doch kaum ist das Baby geboren, erfasst Rebecca eine unbegreifliche Angst und Hilflosigkeit. Das klein Wesen, das von ihr abhängig ist, ist ihr vollkommen fremd. Sie hat gegenüber ihrem Kind keine Muttergefühle, mit Julian streitet sie sich immer öfter. Da sie niemanden hat, um sich anzuvertrauen, zerbricht Rebecca an ihrer Verzweiflung und wird in eine Klinik eingeliefert. Dort soll der jungen Mutter geholfen werden, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und ihr Baby zu lieben...

BROSCHÜRE HERUNTERLADEN

Programmierung

Ereignisse
Marchand d'art, Ernst Beyeler, Thomas Isler
Lulu und Jimi, Oskar Roelher

Wettbewerb
Chicken Mexicaine, Armin Biehler
Das fremde in mir, Emily Atef
Ein Freund von mir, Sebastian Schipper
Full metal Village, Sung-Hyung Cho
Luftbusiness, Dominique de Rivaz
Whole train, Florian Gaag

Jugendkino
Wer früher stirbt ist länger tot, Marcus H. Rosenmüller
Zeppelin!, Gordian Maugg
Französisch für Anfänger, Christian Ditter
Mein Name ist Eugen, Michael Steiner
Lauras Stern, Piet De Rycker, Thilo Graf Rothkirch
Lapislazuli - Im Auge des Bären, Wolfgang Murnberger
Das Wunder von Bern, Sönke Wortmann
Die drei Räuber, Hayo Freitag
Vitus, Fredi M. Murer

Außerhalb des Wettbewerbs
Geliebte Clara, Helma Sanders-Brahms
Die Herbstzeitlosen, Bettina Oberli
Jerichow, Christian Petzhold
Lenz, Thomas Imbach
Let's make money, Erwin Wagenhofer
Prinzessinnenbad, Bettina Blümmer
Fickende Fische, Almut Getto
Stille Sehnsucht, Christian Wagner
Deutschland, bleiche Mutter, Helma Sanders-Brahms
Kirschblüten - Hanami, Doris Dörrie
Import Export, Ulrich Seidl
Die Welle, Dennis Gansel
Die Stille vor Bach, Pere Portabella
Revanche, Götz Spielmann
Wolke neun, Andreas Dresen
Der neunte Tag, Volker Schlöndorff
Die Blechtrommel, Volker Schlöndorff
Schultze gets the blues, Michael Schorr

Gewinner

Der Publikumspreis

Wer früher stirbt ist länger tot

von Marcus H. Rosenmüller

In einem kleinen Dorf lebt der "Kandlerwirt" Lorenz mit seinen beiden jungen Söhnen Franz und Sebastian. Als der 11-jährige Sebastian zufällig erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, fühlt er sich fortan auch schuldig am Tod seiner Mutter. Da er, wie er meint, nach seinem Tode auf jeden Fall im Fegefeuer landen wird, setzt er alles daran, entweder unsterblich zu werden, oder sich von seinen Sünden reinzuwaschen. De Radiomoderator Alfred bringt Sebastian auf eine Zündende Idee: unsterblich machen kann ihn die Musik! Und auch von seiner Mutter meint Sebastian ein Zeichen erhalten zu haben: um seine Sünden abzuarbeiten, muss für seinen Vater eine neue Frau finden. Und damit beginnt das Leben für Sebastian und seine Umgebung est richtig turbulent zu werden...

Programmierung

Ereignisse
Am Ende kommen Touristen, Robert Thalheim
Berlin Alexanderplatz, Rainer Werner Fassbinder
Lapislazuli - Im Auge des Bären, Wolfgang Murnberger
Strajk - Die Heldin von Danzig, Volker Schlöndorff

Wettbewerb
Marmorera, Markus Fischer
Free Rainer, dein Fernseher lügt, Hans Weingartner
Perl oder Pica, Pol Cruchten
Wer früher stirbt ist länger tot, Marcus H. Rosenmüller
Wir werden uns wiederseh'n, Stefan Hillebrand
Yella, Christian Petzhold

Jugendkino
Oh, wie schön ist Panama, Martin Otevrel
Die Abenteuer des Prinzen Achmed, Lotte Reiniger und Carl Koch
Die drei Räuber, Hayo Freitag
Adil geht let's break, Esther Gronenborn
Die wilden Hühner und die Liebe, Vivian Naefe
Emil und die Detektive, Fanziska Buch
Fremder Freund, Elmar Fischer
Mondscheinkinder, Manuela Stacke

Außerhalb des Wettbewerbs
Französisch für Anfänger, Christian Ditter
Gegenüber, Jan Bonny
Luther, Eric Till
Vier Minuten, Chris Krauss
Auf der anderen Seite, Fatih Akin
Jagdhunde, Ann-Kristin Reyels
Der freie Wille, Mattias Glassner
Der rote Kakadu, Dominik Graf
Die Fälscher, Stefan Ruzowitzky
Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler, Dani Levy
Vitus, Fredi M. Murer

Gewinner

Der Publikumspreis

Vitus

von Fredi M. Murer

Vitus ist ein Bub wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie ein Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden. Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Großvaters, träumt vom Fliegen und einer normalen Jugend. Schließlich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein sein Leben in die eigene Hand...

Programmierung

Ereignisse
Orlacs Hände, Robert Wiene
Sommer 04 an der Schlei, Stefan Krohmer

Wettbewerb
Netto, Robert Thalheim
Gespenster, Christian Petzhold
Zeppelin!, Gordian Maugg
Deepfrozen, Andy Bausch
Strähl, Manuel Flurin Hendry

Jugendkino
Mein Name ist Eugen, Michael Steiner
Vitus, Fredi M. Murer
Lapislazuli - Im Auge des Bären, Wolfgang Murnberger

Außerhalb des Wettbewerbs
Französisch für Anfänger, Christian Ditter
Das Leben der Anderen, Florian Henckel von Donnersmarck
Falscher Bekenner, Christoph Hochhäusler
Lucy, Henner Winckler
Montag kommen die Fenster, Ulrich Kohler
Elementarteilchen, Oskar Roelher
Pingpong, Matthias Luthardt
Requiem, Hans-Christian Schmid
Sophie Scholl - Die letzten Tage, Marc Rothemund
Sommer vorm Balkon, Andreas Dresen
Der neunte Tag, Volker Schlöndorff
Schultze gets the blues, Michael Schorr
Das Wunder von Bern, Sönke Wortmann
Le club des chômeurs, Andy Bausch
Welcome home, Andreas Gruber
Hotel, Jessica Hausner
Silentium, Wolfgang Murnberger
Anna Göldin, letzte Hexe, Gertrud Pinkus

Expresionnismus
Asphalt, Joe May
Das Kabinett des Doktor Caligari, Robert Wiene
Zur Chronik von Grieshuus, Arthur von Gerlach
Der Golem wie er in die Welt kam, Paul Wegener und Carl Boese
Metropolis, Fritz Lang
Nosferatu, eine Symphonie des Grauens, FW Murnau
Schatten - Eine nächtliche Halluzination, Arthur Robinson
Tagebuch einer Verlorenen, Georg Wilhelm Pabst
Berlin - Sinfonie einer Großstadt, Walter Ruttmann
Doktor Mabuse, der Spieler, Fritz Lang
Inferno, ein Spiel von Menschen unserer Zeit, Fritz Lang

Programmierung

Jugendkino
Lauras Stern, Piet De Rycker, Thilo Graf Rothkirch
Back to Gaya, Lenard Fritz Krawinkel
Luther, Eric Till
Der kleine Eisbär 2, Piet De Rycker, Thilo Graf Rothkirch
Elefantenherz, Züli Aladag
Die Blindgänger, Bernd Sahling
Die Spielwütigen, Andreas Veiel
Kroko, Sylke Enders
Das fliegende Klassenzimmer, Tomy Wigand

Aktuelles Kino
Marias letzte Reise, Rainer Kaufmann
Alles auf Zucker, Dani Levy
Schneeland, Hans W. Geissendörfer
Crossing the bridge, the sound of Istanbul, Fatih Akin
Unterwegs, Jan Krüger
Katze im Sack, Florian Schwarz
Der neunte Tag, Volker Schlöndorff
Netto, Robert Thalheim
Sommersturm, Marco Kreuzpaintner
Agnes und seine Brüder, Oskar Roelher

Auswahl des Goethe-Institut
Lichter, Hans-Christian Schmid
Nirgendwo in Afrika, Caroline Link
Die fetten Jehre sind vorbei, Hans Weingartner

Die DDR-Jahre
Die Mörder sind unter uns, Wolfgang Staudte
Ehe im Schatten, Kurt Maetzig
Der Untertan, Wolfgang Staudte
Die Geschichte vom kleinen Muck, Wolfgang Staudte
Lissy, Konrad Wolf
Der Fall Gleiwitz, Gerhard Klein
Das Kanninchen bin ich, Kurt Maetzig
Jacob der Lügner, Frank Beyer
Das blaue Licht, Iris Gusner
Solo Sunny, Konrad Wolf
Einer trage des anderen Last… , Lothar Warneke
Treffen in Travers, Michael Cwisdek

Programmierung

Jugendkino
Schultze gets the blues, Michael Schorr
Das Leben ist eine Baustelle, Wolfgang Becker
Good Bye Lenin!, Wolfgang Becker
Bandits, Katja von Garnier
Der Untergang, Oliver Hirschbiegel
Milchwald, Cristoph Hochhäusler
Vergiss Amerika, Vanessa Jopp
Nirgendwo in Afrika, Caroline Link
Der kleine Eisbär, Piet De Rycker und Thilo Graf Rothkirch
Lichter, Hans-Christian Schmid
Le voyage scolaire, Henner Winckler
Das Wunder von Bern, Sönke Wortmann

Die 70er-Jahre
Angst essen Seele auf, Rainer Werner Fassbinder
Mutter Kürsters'Fahrt zum Himmel, Rainer Werner Fassbinder
Lola, Rainer Werner Fassbinder
Die bitteren Tränen der Petra von Kant, Rainer Werner Fassbinder
Die Sehnsucht der Veronika Voss, Rainer Werner Fassbinder
Die Ehe der Maria Braun, Rainer Werner Fassbinder
Faustrecht der Freiheit, Rainer Werner Fassbinder
Die dritte Generation, Rainer Werner Fassbinder
Der junge Törless, Volker Schlöndorff
Die Blechtrommel, Volker Schlöndorff
Der amerikanische Freund, Wim Wenders

Aktuelles Kino
Im Juli, Fatih Akin
Kurz und Schmerzlos, Fatih Akin
Gegen die Wand, Fatih Akin
Was nützt die Liebe in Gedanken, Achim von Borries
Bella Martha, Sandra Nettelbeck
Nach fünf im Urwald, Hans-Christian Schmid
23, Hans-Christian Schmid
Crazy, Hans-Christian Schmid
Rosenstrasse, Margarethe Von Trotta
Die fetten Jehre sind vorbei, Hans Weingartner
The soul of a man, Wim Wenders