Kokon

Synopsis

Sommer in Berlin-Kreuzberg: Im multikulturellen Mikrokosmos rund um das Kottbusser Tor bahnt sich die 14-jährige Nora ihren Weg durchs Erwachsenwerden. Sie bekommt zum ersten Mal ihre Periode, entdeckt ihre Liebe für andere Mädchen und lernt die wilde Romy kennen. Mit ihr wirkt die Welt plötzlich endlos groß und voller verborgener Schönheit: Der Park wird zum Dschungel, das Freibad zum Meer... Nora lernt, zu sich zu stehen und traut sich, Wege abseits der Clique ihrer älteren Schwester Jule zu gehen.


Leonie Krippendorff

Leonie Krippendorff

Leonie Krippendorff ist 1985 in Westberlin geboren und wuchs mit einem Bruder bei ihrer Mutter auf. Das Umfeld in dem sie mit ihrer Familie lebte – eine große Wohngemeinschaft mit u. a. Musikern und Kunststudenten – prägte sie eigenen Angaben zufolge stark. Von 2004 bis 2007 absolvierte sie eine Ausbildung zur Fotodesignerin an der Berufsfachschule für Design BEST-Sabel in Berlin. Danach war Krippendorff als freie Fotografin tätig und kam dann zwischen 2007 und 2008 bei dem Regionalsender Havelland Television im brandenburgischen Nennhausen in Berührung.

Von 2009 bis 2016 studierte Krippendorff Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Ihr Abschlussfilm und Spielfilmdebüt Looping (2016) handelt von der intensiven Beziehung dreier Frauen in einer psychiatrischen Klinik. Er wurde beim Filmfestival Max Ophüls Preis uraufgeführt und kam im August 2016 in die Kinos.

Ihr zweiter Spielfilm Kokon wurde bei der Berlinale 2020 als Eröffnungsfilm des Generation 14plus-Wettbewerbs ausgewählt und kam im April 2020 ins Kino.

Filmographie

Kokon (2020)
Fucking Berlin (2016)
Looping (2016)
Teer (2013)
Streuner (2012)
Kopfsprung (2010)

Weitere Infos

  • Land Deutschland
  • Jahr 2020
  • Dauer 94'
  • Genre Drama
  • Version OmUfr
  • Drehbuch

    Leonie Krippendorff

  • Produktion

    Jost Hering Filmproduktion, ZDF

  • Besetzung

    Lena Urzendowsky, Jella Haase, Lena Klenke, Elina Vildanova

  • Weitere Informationen

    Dieser Film wird in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut und dem FemiGouin'Fest angeboten.

Trailer

Vorstellungen